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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
ein Thema beschäftigt uns alle zurzeit sehr: Fume-Events.

Wir haben über die Rückmeldung einiger Kollegen und über die teilweise hitzigen Diskussionen in verschiedenen Facebook-Gruppen gelernt, dass es Missverständnisse sowie Wissenslücken zu diesem Thema gibt und teilweise noch nicht klar ist, was von Seiten der Gewerkschaften – insbesondere Eurer zuständigen Berufsgewerkschaft UFO – hierzu bewegt wird. Im Folgenden werden wir ausführlich über den Stand der Dinge, Meilensteine aber auch immer noch bestehende Hindernisse und unsere Arbeit zu diesem Thema berichten.

Wir bitten allerdings um Verständnis, dass wir weder an dieser Stelle und schon gar nicht im öffentlichen Raum (z.B. Facebook) über Betroffene, laufende Rechtsfälle und einzelne Schicksale berichten können, um unser Engagement und unsere Arbeit im Bereich kontaminierte Kabinenluft zu verdeutlichen. Das ist neben dem Datenschutz und der Gefährdung von laufenden Verfahren für uns auch eine Frage des Respekts, vor denen, die sich mit der Bitte um Hilfe an uns gewendet haben. Außerdem gab es in der Vergangenheit wiederholt die Situation, dass Interna und Fehlinformationen nach außen, auch an Behörden, Geschäftsleitungen und Journalisten gelangt sind, welche diese zu unserem Nachteil verwendet haben.

Wem die Infos in diesem Newsletter nicht ausreichen, der darf sich gerne jederzeit an uns per Mail an smellevent@ufo-online.aero oder an unsere Geschäftsstelle telefonisch unter 06105 97 13 0 oder per E-Mail an info@ufo-online.aero wenden. Wir stellen dann den Kontakt mit den Kollegen der Gesundheits-AG und wenn erforderlich auch mit unseren Rechtsexperten her.

 

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Die Zwischenergebnisse der Universität Göttingen zum aerotoxischen Syndrom sind für die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Anerkennung einer Berufskrankheit. Bisher wurde insbesondere von der Luftfahrtindustrie und den Airlines ein Zusammenhang zwischen kontaminierter Kabinenluft und Krankheitssymptomen größtenteils negiert. Inzwischen liegen zahlreiche Fälle vor, in welchen fliegendes Personal durch sogenannte Fume Events bis hin zur Berufsunfähigkeit erkrankt ist. Damit kommt eine neue Dynamik in dieses Thema, weil der Nachweis eines Zusammenhangs von Fume Events und Krankheitssymptomen endlich erbracht ist.

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Freier Eintritt für Airliner in MUC, FRA und DUS 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachfolgenden Kino-Tipp für die Dokumentation "Ungefiltert eingeatmet" möchten wir Euch ans Herz legen: Viele Studien beschäftigen sich seit Jahren mit dem Phänomen der giftigen Dämpfe an Bord von Flugzeugen, doch die Industrie bestreitet größtenteils das Aerotoxische Syndrom.

Kabinenluft fast aller gängigen Flugzeugtypen stammt aus den Triebwerken. Dort wird komprimierte Luft abgezapft und ungefiltert in den Innenraum geleitet. Durch Leckagen können jedoch Öl-Bestandteile oder andere Chemikalien in die Flugzeugkabine eindringen.

Welcher Bestandteil des pyrolysierten Cocktails die gesundheitlichen Beschwerden auslöst, bedarf noch intensiver Untersuchungen und weiterer Studien.

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Ausgangssituation

Immer wieder ereignen sich Vorfälle, sog. „Fume-Events“, in Passagierflugzeugen, bei denen giftige Schadstoffe durch technische Defekte (häufig zu Zeitpunkten maximaler Belastung wie der Start- und Landephase und bei sogenannten „Lastwechseln“ der Triebwerke) in die Kabine gelangen. Unter bestimmten Voraussetzungen werden solche Ereignisse von unangenehmen Gerüchen begleitet, häufig sind sie jedoch überhaupt nicht wahrnehmbar. Bei den daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden muss zwischen akuten und chronischen Symptomen unterschieden werden.

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Ein Zwischenfall auf einem Germanwings-Flug brachte das Thema wieder auf die Tagesordnung. Bereits im Jahr 2010 berichtete die UFO über dieses Problem:

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