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IGL und insbesondere die für die Kabinenarbeitsplätze zuständige Mitgliedsgewerkschaft UFO sind unmittelbar in die kommende Entwicklung der Arbeitsplätze der Airberlin-Mitarbeiter eingebunden. Für IGL und UFO steht die Sicherung der Arbeitsplätze im Vordergrund.

"Wir begrüßen die ad-hoc-Maßnahmen der Bundesregierung, die ein sofortiges Grounding der airberlin verhindern. Nun geht es darum, mit allen Stakeholdern, unter vorbehaltloser Einbeziehung der Sozialpartner, nachhaltige Lösungen für den Fortbestand der airberlin und die Sicherung der Arbeitsplätze zu finden", sagt Nicoley Baublies, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL), auf dem Weg zu kurzfristig einberufenen Krisengesprächen.

"Wir stehen für kurzfristige Lösungen mit aller Stärke zur Verfügung. Allerdings nur, wenn es sich um die Sicherung aller Bereiche, auch der Bodenarbeitsplätze, der Beteiligungen und z.B. der Technik handelt. An einer Filetierung oder einem Komplettausverkauf der Bedingungen werden wir uns nicht beteiligen."

"Wir haben Lufthansa wiederholt daran erinnert, dass auch sie in der Verantwortung ist, bei der Konsolidierung des Luftverkehrs in Deutschland eine aktive Rolle zu spielen. Dieser Verantwortung muss der Konzern nun schnell und fair nachkommen", so Uwe Hien, Tarifverantwortlicher der UFO bei airberlin. 

Es ist nun auch die Aufgabe der Politik und Sozialpartner, den Standort Deutschland und Europa zu stärken und so einen Abwärtstrend der Arbeitsbedingungen nicht nur im Sinne der Mitarbeiter der Airberlin zu verhindern. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Fluggesellschaften im Falle einer wirtschaftlichen Schieflage reflexartig Verzicht von ihren Mitarbeitern fordern. 

Zumeist sind jedoch herbe Einschnitte für die Beschäftigten nicht ausreichend, um strukturelle Schwächen und fehlende Stärke einer Airline auszugleichen. Dies gilt insbesondere auch für airberlin, deren Zick-Zack-Kurs zur jetzigen Misere geführt hat. 

"Den Mitarbeitern muss eine klare Zukunftsperspektive aufgezeigt werden, das Schweigen oder die simplen Durchhalteparolen der Geschäftsführung müssen jetzt der Vergangenheit angehören," fordert Baublies weiter.   

Alexander Behrens, Vorstandsvorsitzender der UFO, ergänzt: "Die Rolle der Politik darf sich in dieser, für den Luftverkehr in Deutschland entscheidenden Phase, nicht nur auf Sofortmaßnahmen zu Gunsten der airberlin beziehen, sondern muss endlich auch zu einer klaren Stärkung des Standorts führen. Wir brauchen ein klares Bekenntnis der politischen Entscheidungsträger - nicht nur vor, sondern auch nach der anstehenden Bundestagswahl."

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