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Aktuelle Themen rund um Condor

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in unserer letzten Veröffentlichung hatten wir Euch darüber informiert, dass wir die Vergütungstarifverträge zum 31.10.2016 gekündigt haben. Ende Januar hat nun der Auftakttermin zur Vergütungsrunde 2017 stattgefunden. Wir haben dem Arbeitgeber dort unsere Forderungen übermittelt, die neben einer linearen Tabellenerhöhung auch strukturelle Elemente enthält.

Diese VTV-Verhandlungen fallen in eine Zeit, in der die Zukunftsaussichten der Condor einmal mehr ungewiss sind. Insofern hat sich die Lage seit unserem Newsletter im vergangen Oktober leider nicht grundlegend geändert.

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Schon lange wurde in der Airlinebranche von Überkapazitäten, einem ruinösen Wettbewerb und damit zusammenhängend von einer längst überfälligen Konsolidierung der einzelnen Airlines gesprochen. Das diese dann doch so plötzlich und ohne große Vorankündigung kam, war für viele dennoch überraschend.

Air Berlin wird aufgeteilt:

  • in eine Holding zusammen mit TUIfly, Niki und Etihad
  • in einen wet-lease-Bereich für die neue Eurowings und
  • in eine Rumpf Air Berlin, die unter anderem den Verkehr für und mit Etihad bedient- aus nur noch 2 Standorten: Berlin und Düsseldorf.

Es formieren sich auf dem deutschen Markt zwei große Bündnisse. Eine um die Ethihad/AB/TUIfly und eine im LH Konzern um die EW- JUMP/GWI/AB wet- lease.

Und Condor? Es bleibt zunehmend eine stand alone Position übrig. Fast alle potentiellen Partner haben sich andere Verbündete gesucht. Dabei hatte es grundsätzliches Interesse seitens der LH an der Condor gegeben. Allerdings war der Preis, zu dem eine Condor seitens der Mutter Thomas Cook hätte abgegeben werden können, aufgrund der weiterhin bestehenden Verbindlichkeiten wohl deutlich über dem Marktwert der Condor und damit nicht bezahlbar. Aus unserer Sicht befinden sich die Condor bzw. die Airlines TC durch diese Situation in sehr schwierigem Fahrwasser, da sich diese Problematik ja auch für alle zukünftigen Partner stellt.

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UFO-Infostand dazu am Donnerstag, den 28.07.2016 von 09.00 Uhr-16.00 Uhr im Crewraum in FRA

  • Neue SB/RE Lines - ver.di stellt seinen Mitgliedern frei die neuen Lines anzunehmen
  • 55€ ab der 7. DP-Änderung // 110€ ab der 11. DP-Änderung
  • 72h Zeitraum statt 48 Std.
  • Stabiler Dienstplan nach Gesundmeldung
  • Keine RX Tage mehr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ver.di hat bisher keinen neuen Tarifvertrag unterschrieben und stellt ihren Mitgliedern frei, die neuen SB/RE Lines ab 01.09.2016 anzunehmen oder eben auch nicht. Rechtlich ist dies durch die mittlerweile geltende Tarifpluralität für ver.di-Mitglieder möglich.

Dieser Ansatz ist jedoch falsch. Es erschließt sich nicht, wieso man bei ver.di nicht die Gelegenheit genutzt hat, die Neuregelung der SB/RE-Dienste, die durch die Vorgaben des Gesetzgebers unausweichlich sind, selbst mitzugestalten und in diesem Zug noch zusätzliche Verbesserungen durchzusetzen, wie UFO dies getan hat.

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In den vergangenen Monaten haben wir Euch immer wieder Zwischenstände über die laufenden Verhandlungen zu Manteltarifvertrags- und Vergütungsthemen mitgeteilt. Es war ein sehr langer Weg aber nun ist es im letzten Verhandlungstermin endlich gelungen, die letzten noch offenen Punkte zu lösen. Unserer Meinung nach liegt nun ein wegweisendes Gesamtergebnis vor, mit welchem der Condor-Kabine unter anderem erstmalig einen deutliches Mehr an Dienstplanstabilität und als Folge davon besser planbare Freizeit geboten werden.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass die verschiedenen Stationen in der Vergangenheit unterschiedlich hoch durch Dienstplanänderungen betroffen waren. Aus langer Erfahrung wissen wir aber auch, dass ein Ist- Zustand von heute morgen schon ganz anders aussehen kann und so ein in der Zukunft wirkendes Regulativ für alle notwendig ist.

Ausgangslage

Seit diesem Frühjahr kommen die auf europäischer Ebene durch die European Aviation Safety Agency (EASA) neugefassten Beschränkungen der Flug-, Dienst- und Ruhezeiten zur Anwendung. Insbesondere im Bereich von Standby und Reserve, zwei Themenbereiche, die nun nicht mehr durch die nationale Gesetzgebung sondern durch die EASA geregelt werden, fand eine umfassende Reform mit zahlreichen Veränderungen statt. Unter anderem wurde die maximale Dauer von Standbydiensten limitiert. Außerdem zählt die zurückgelegte Bereitschaftszeit mittlerweile unter bestimmten Voraussetzungen zur Flugdienstzeit. Wir halten die gesetzlichen Veränderungen unter Belastungs- und Sicherheitsaspekten für einen Schritt in die richtige Richtung. Die bisherigen tarifvertraglichen Regelungen zu SB/RES passen jedoch in verschiedener Hinsicht nicht mehr zu den veränderten Rahmenbedingungen. Gerade aber die gesetzlich vorgesehene Anrechnung der "abgesessenen" Standbyzeit auf eine sich eventuell anschließende Flugdienstzeit hat zur Folge, dass z.B. Langstreckenumläufe von dem betroffenen Mitarbeiter überhaupt nicht mehr legal geflogen werden könnten. Von daher machen Bereitschaftsdienste wie bisher mit einer Länge von 24h keinen Sinn mehr.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen der Condor-Kabine,
wir hatten Euch in unserer letzten Veröffentlichung mitgeteilt, dass wir den VTV zum Ende des Jahres 2015 gekündigt haben.

Der Arbeitgeber hat in den vergangenen Monaten den Versuch unternommen, das Tarifergebnis schon vorwegzunehmen, indem er jede Veranstaltung im Betrieb dazu genutzt hat Euch mitzuteilen, dass das vorliegende Geschäftsjahr sehr schwierig ist und es deshalb im Jahr 2016 keine Vergütungserhöhung erfolgen kann. Auch eine Erfolgsbeteiligung in Gestalt einer Einmalzahlung für das vergangene Rekordjahr 2015 sei nicht wirklich darstellbar, weil es das Ergebnis in diesem Jahr belasten würde (komische Logik).

Desweiteren wird erwartet, dass wir ohne Gegenleistung neue Regelungen zur SB/RE vereinbaren, die den veränderten gesetzlichen Vorgaben der EASA entsprechen und eine deutliche Erhöhung der Anzahl der Bereitschaftsdienste zur Folge haben. Die konkrete Ausgestaltung von SB/RES ist tarifvertraglich und nicht betrieblich geregelt, weshalb auch die jetzt notwendigen Veränderungen auf Tarifebene verhandelt werden.

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Eurecca

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