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Wie viele von Euch schon über die üblichen Kanäle erfahren haben, gestalten sich unsere Verhandlungen mit dem Arbeitgeber zum MTV und VTV nach wie vor äußerst schwierig.

Zur Erinnerung hier noch einmal unser Forderungspaket:

• Tabellenerhöhung um 5%
• 2 zusätzliche Stufen für Purser und Flugbegleiter

• Erhöhung des Mehrflugstundenfaktors von 0,94 auf 1,1
• Erhöhung der Bordverkaufsprovision
• Erhöhung der OFF-Tage von 9 auf 10 und einmal 4er OFF im Monat
• Keine 1er OFF – Tage und 4x im Jahr Joker-OFF
• Limitierung der Anzahl der Legs in einer 5er Kette
• Begrenzung von Dienstplanänderungen
• Definition Nachtflug
• Maximale Flugdienstzeit bei 4 Legs: 11 h
• Anrechnung von Proceedings/Ferryflügen auf die Flugdienstzeit
• Begrenzung der Standby-Events auf 2 pro Monat
• Lösung der Befristungsproblematik

Einzig und allein beim Thema Joker-OFF hat uns die Geschäftsleitung eine Erhöhung von 3 auf 4 Ereignisse pro Jahr angeboten. Alle anderen Forderungen hat man mit nicht nachvollziehbaren Begründungen abgelehnt.

An diesem Beispiel wird wieder einmal deutlich, was für eine ausgeprägte Geringschätzung für uns als Kabine bei der Geschäftsleitung herrscht. So besteht auch überhaupt kein Interesse, die Ungleichbehandlung im Vergleich zu den Kollegen im Cockpit zu ändern, zum Beispiel bei den freien Tagen...

Auch hätten wir auf Seiten der Geschäftsleitung ein gewisses Grundverständnis für den Umstand erwartet, dass die Neuausrichtung der Germanwings für jeden einzelnen von uns zu ganz erheblichen Mehrbelastungen führen wird und hierfür unbedingt ein angemessener Ausgleich erforderlich ist.

Genannt seien hier nur das komplexe Servicekonzept innerhalb der neuen Tarife, die Erwartung von Business-Class-Kunden der Lufthansa, die sich bei uns nun in einer All-Economy-Airline wiederfinden sowie –last but not least- die gleichbleibend hohe Arbeitsbelastung für uns über das gesamte Jahr hinweg aufgrund der wegfallenden Saisonalität.

Diesen zusätzlichen Erschwernissen können wir nicht mit einem MTV begegnen, der auf ein ganz anderes Geschäftsmodell zugeschnitten war und den Anforderungen der „schönen neuen Germanwings-Welt" nicht standhalten kann. Auch beim Thema Vergütung versucht man uns mit dem fadenscheinigen Argument abzuspeisen, dass die Kosten eingedämmt werden müssen, um den Erfolg des Projekts „Neue Germanwings" nicht zu gefährden. Die Profitabilität der Germanwings hängt aber ganz sicher nicht von den Kabinengehältern ab.

Ingesamt stellt das „Angebot" der Geschäftsleitung für uns noch nicht einmal im Ansatz eine geeignete Grundlage dar, auf der man in konkrete Verhandlungen einsteigen kann. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, den für den 21.03.2013 anberaumten Verhandlungstermin abzusagen.

Gegenüber dem Arbeitgeber haben wir sehr deutlich gemacht, dass wir ein ernsthaftes Angebot erwarten. Die Geschäftsleitung sollte endlich aufhören, die Geduld der GWI-Kabine weiter auf die Probe stellen!

Eure UFO-Tarifkommission Germanwings 
David Shen (Sprecher), Iris Vollmerding (stellv. Sprecherin), Sandra Oliveri, Carmen Hartlieb, Gil Henschel, Maurizio Zicari, Zsolt Papp sowie Uwe Hien und Olaf Bödecker (UFO-Ressort Tarif)

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Eurecca

UFO-Smell Event Guide

Wie verhalte ich mich bei einem Vorfall, bei dem ich möglicherweise kontaminierter Kabinenluft ausgesetzt bin? Der neu veröffentlichte UFO-Smell Event Guide gibt Antworten und bietet einen Leitfaden vom Briefing bis zur ärztlichen Betreuung.

 

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Positionspapier der UFO Deutsch

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