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Hallo liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

uns wurden kürzlich die konkreten Daten zur Ausschüttung der Gewinnbeteiligung mitgeteilt.

Eins vorweg: Das gute Jahr der LH führt zu einer deutlich verbesserten Ergebnisbeteiligung für die Kabine. Die Berechnungsgrundlage unserer Ergebnisbeteiligung ist das adjusted EBIT des Konzerns, der Passage Gruppe und der Lufthansa Airline. Diese Kennzahl ist unabhängig von bestimmten Einmaleffekten wie etwa die Versorgungsumstellung.

Auf Grund einer noch besseren Performance der Passage im Vergleich zum letzten Jahr kommt auch die sogenannte Strukturkomponente zum Tragen. Diese haben wir speziell in Abhängigkeit vom Ergebnis der Lufthansa Airline verhandelt. Die Ergebnisbeteiligung wird mit der April-Abrechnung ausgezahlt:

Der sogenannte Geschäftsfeldteil, also die Ausschüttung auf Basis der Performance der LH Passage Gruppe des letzten Jahres, beträgt dieses Jahr 21,24% einer individuellen Monatsvergütung.

Die Strukturkomponente der Lufthansa Airline führt zu einer weiteren Auszahlung von 24,24% einer individuellen Monatsvergütung.

Auf Deutsch heißt das, dass 45,48% eures Januar-Grundgehalts inklusive Schicht- und ggf. Purserzulage im April on top kommen.

Nur zwei Beispiele:

Ein Flugbegleiter in der Endstufe bekommt somit knapp 2.000 € Ergebnisbeteiligung.

Für einen P2 in Stufe 25 sind es sogar knapp 2.250 €.

Im Herbst erfolgt dann die Auszahlung des Konzernanteils. Die genauen Zahlen dafür werden wir noch kommunizieren, sobald Sie feststehen. Die Auszahlung des Konzernteils wird, wie jedes Jahr, in drei Varianten möglich sein: Man kann die Ergebnisbeteiligung als Barbetrag, als LH Aktien oder mit der Teilnahme am Aktienprogramm "LH Chance" bekommen.

Die Ergebnisbeteiligung wird in Zukunft nach einem neuen Tarifvertrag Ergebnisbeteiligung/Mitarbeiterfonds berechnet, der deutlich erhöhte Bezugsgrößen vorsieht. Bei Anwendung des neuen Tarifvertrags wäre bei gleichem Gewinn die Ausschüttung bis zu doppelt so hoch.

Dies wäre theoretisch im ersten Halbjahr 2017 der Fall.Auf Grund von gesetzlichen Besonderheiten war das nicht möglich. Daher haben wir vereinbart, dass der erhöhte Anteil der Ergebnisbeteiligung für das 1. Halbjahr in Euren Mitarbeiterfonds bezahlt wird. Dort steht damit ein um fünf Millionen erhöhter Betrag für künftige Ausschüttungen oder individuelle Leistungen zur Verfügung.

Im Vergleich zu den Kollegen der Metallbranche, die der eine oder andere von uns in diesem Jahr neidisch beäugt hat, stehen wir rechnerisch besser da. Eine solche Ergebnisbeteiligung ist eine Rechenaufgabe: Wie viele Mitarbeiter haben wie viel Gewinn erarbeitet? Porsche z.B. hat eine hohe Beteiligung ausgezahlt. Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass bei Porsche der doppelte Gewinn erwirtschaftet wurde, der aber nur auf einen Bruchteil der Mitarbeiter verteilt werden musste.

Da brauchen wir uns nicht zu verstecken.

Wir freuen uns sehr, dass die UFO-Tarifverträge nun zu einer solch deutlichen Erhöhung der Ergebnisbeteiligung für uns alle geführt haben.

Viele Grüße,
Eure UFO

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Eurecca

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