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Aktuelle Themen rund um Lufthansa

Hangout vom 16.11.2015

Gestern um 14:00 Uhr haben wir unser gewohntes Hangout gesendet. Die Live-Übertragung hat noch geklappt, danach hat es uns jedoch beim Hochladen auf YouTube die Aufzeichnung zerschossen. Alle Versuche das Video wieder herzustellen, sind leider gescheitert. Daher haben wir die Inhalte in diesem Newsletter noch einmal zusammengefasst.

 

UNITED WE STAND

Nach einer überwältigenden Kundgebung am vergangenen Freitag, bei der auch Kollegen vom Cockpit und dem Boden, der Technik uvm. Seite an Seite dem Vorstand gezeigt haben, was Zusammenhalt bedeutet, was das “Gemeinsam stark” heißt, können wir die Frage auf dem aktuellen Lufthanseaten, “Und? Was hat’s gebracht”, nur mit einem lauten, “United we stand”, beantworten! Der Zusammenhalt zwischen den Berufsgruppen ist so stark wie nie zuvor und der Vorstand scheint nicht mehr viel darauf antworten zu können.

Am Freitagabend erreichten uns dann die schrecklichen Meldungen von den Terroranschlägen in Paris, die uns geschockt und auch ratlos zurückgelassen haben. Die Welt um uns herum scheint immer mehr aus den Fugen zu geraten und wir haben kaum mehr Worte für diese Tragödie. Es bleibt nur das Mitgefühl mit den Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben oder zur Stunde noch um das Leben und die Gesundheit eines geliebten Menschen bangen. Aber auch jene Unschuldige, die Opfer von Vergeltungsschlägen wurden und die Opfer in Beirut und Bagdad, sollen nicht vergessen sein. Dann kam die Mitteilung, dass auch das Pariser Fussball-Stadion Ziel der Anschläge war, in dem gerade der Vorstand gemeinsam mit Helfern nach dem Germanwingsabsturz das Spiel Deutschland/Frankreich schauten. Erleichterung, als wir die Mitteilung erhielten, dass den Kollegen und Helfern nichts passiert war.

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#unitedwestand

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die vergangenen acht Tage waren für alle ein außerordentliches Erlebnis. Jeder hat für sich und auf seine Weise diese Zeit erlebt. Die Einen saßen im Ausland fest, die Anderen sind jeden Tag am Kiss & Fly oder am FOC erschienen, wieder andere sind einfach zu Hause geblieben und wenige sind fliegen gegangen. Obwohl anscheinend jeder diesen Arbeitskampf anders erlebt hat, steht über alledem ein überwältigendes Gefühl: Zusammenhalt!

Hier könnt ihr auf youtube das Video der gestrigen Kundgebung ansehen:
https://youtu.be/ONB-4AoN808

Wir haben sehr deutlich gezeigt, was die Kabine vom derzeitigen Umgang des Lufthansamanagements mit seinen Mitarbeitern hält und mit dem fulminanten Abschluss am gestrigen Freitag dürfte klar geworden sein, dass wir damit nicht alleine im Konzern sind. Umso erschütterter sind wir über die Reaktionen der Konzernleitung. In völlig realitätsfremd anmutenden Ausmaßen wird das ewig gleiche Mantra der Kostenparole wiederholt. 


Carsten Spohr krönt dies mit einem Brief an die Kabine, der wie aus einer anderen Welt zu sein scheint:

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Nach der Pressekonferenz vom vergangenen Montag (hier anschauen) haben uns per facebook, Email, Telefon, twitter, whatsapp, persönlich im Crewkeller und jedem anderen erdenklichen Kanal unheimlich viele und überwältigende Rückmeldungen erreicht, die uns bestärken und bestätigen. Wir selbst sind ebenfalls noch immer traurig, enttäuscht und wütend über das Verhalten von Lufthansa. Nach zwei Jahren die Mitarbeiter so vor den Kopf zu stoßen, ist ein herber Schlag, den wir gerade alle spüren.

Presse und Öffentlichkeit reagieren bisher überwiegend positiv auf unsere Streikankündigung und nehmen unseren Weg und wie wir an den jetzigen Punkt gekommen sind, gut auf. Natürlich versucht Lufthansa mit ihrer eigenen Maschinerie dagegen zu halten.

Zwar haben wir eine Propagandaschlacht erwartet, doch über die Faktenferne und das Niveau auf dem diese geführt wird, sind wir ernstlich verwundert. Wir werden auf solch einen Pfad nicht einschwenken, sondern Euch umfassend und nach bestem Wissen und Gewissen informieren. Wir können nur sagen, dass wir uns so viel Kreativität im Verhandlungsraum gewünscht hätten, wie diese nun in der Verunglimpfung unserer gemeinsamen Interessen an den Tag gelegt wird. Lasst Euch nicht von einzelnen Berichten verunsichern - wir alle wissen was auf dem Spiel steht.

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Lieber Nicoley,
liebe Kolleginnen und Kollegen der UFO,

in dem nun anscheinend bevorstehenden Arbeitskampf im Lufthansa-Konzern wünschen wir den Kabinenkolleginnen und -kollegen viel Kraft und Erfolg für die Durchsetzung ihrer Interessen.

In unseren Verhandlungen und Arbeitskämpfen der vergangenen Monate war es uns stets bewusst und uns zugleich ein Ansporn, dass wir durch diese auch positive Effekte für die Verhandlungen anderer Berufsgruppen im Lufthansa-Konzern erzielen können. Genauso wäre ein Verhandlungserfolg der UFO ein gutes Signal für die anderen Berufsgruppen. Schon aus diesem Grund, aber auch aufgrund der kollegialen Verbundenheit, steht die VC geschlossen an der Seite des Kabinenpersonals bei Lufthansa.

An den unterschiedlichen Verhandlungsverläufen bei UFO, VC und allen anderen, auch internationalen Gewerkschaften im Lufthansa-Konzern kann man leicht ablesen, dass nicht die Gewerkschaftsseite die jeweiligen Verhandlungsblockaden in der letzten Zeit ausgelöst haben kann. Umso wichtiger ist es, dass wir uns jeweils auf unsere Tarifkonflikte konzentrieren und mit aller Kraft für den Erhalt unserer jeweiligen Tarifverträge und eine zukunftsfähige Lufthansa kämpfen. Dabei wünschen wir UFO viel Erfolg.

Mit solidarischen Grüßen, der VC-Vorstand


Ilja Schulz
- Präsident -

Ingolf Schumacher
- Vorsitzender Tarifpolitik -

 

Das Schreiben der VC hier als PDF 

Seit nunmehr zwei Jahren haben wir mit Lufthansa im Rahmen der Agenda Kabine verhandelt. Zwei Jahre lang haben wir immer wieder feststellen müssen, dass die Geschäftsleitung Zusagen gibt, von denen sie kurz darauf nichts mehr wissen möchte. Zwei Jahre lang wurden wir mit absurden Forderungen von bis zu 40% Einsparungen konfrontiert und sind nur deshalb nicht aus dem Raum gegangen, weil wir daran geglaubt haben, dass diese Konzernführung an einer umfassenden, zukunftsweisenden Lösung für ihren umfassenden und ebenso zukunftsweisenden Konzernumbau interessiert ist. Immer wieder wurde uns dieser Wille signalisiert und wir haben mit einem neuerlichen Angebot diesen Willen quittiert. Karl Garnadt rief im Februar zu einem Bündnis für Wachstum und Beschäftigung auf. Wir machten dazu kurz darauf ein Angebot und erhielten über Monate keine Rückmeldung. Währenddessen gingen wir in eine Schlichtung zur Versorgung, die maßgeblich an Lufthansas Amnesie bezüglich geleisteter Zusagen scheiterte, was auch von beiden Schlichtern so attestiert wurde. Nach einem angedrohten Streik bewegte sich das Management scheinbar wieder. Wir haben im Verlauf der Verhandlungen alle Register gezogen: Moderatoren, Wirtschaftsprüfer, Schlichter. Wir haben ein umfassendes Angebot vorgelegt, das ein Bündnis für Wachstum und Beschäftigung vorsah und es für beide Seiten möglich gemacht hätte, an der wirtschaftlichen Entwicklung teilzuhaben. Wir sind immer wieder auf die Entscheider zugegangen, nur um letztlich feststellen zu müssen, dass jegliche Ankündigungen vonseiten der Konzernführung Lippenbekenntnisse blieben.

Dieser Prozess hat uns, aber vor allem Euch, eine Menge abverlangt. Die ständigen Verschiebungen von Deadlines, Informationen, die wir zurück halten mussten, um den Prozess nicht zu gefährden und das ständige Auf und Ab hat unser aller Nerven und Kraf gezehrt. Wir möchten uns bei Euch für diese Anstrengungen und das Zutrauen in unseren Weg bedanken.

Doch wir sind leider nicht am Ziel. Die Konsequenz aus den letzten zwei Jahren und insbesondere des vergangenen Wochenendes ist das Scheitern unseres Versuchs, die Lufthansa auf ihrem Weg des Konzernumbaus zu begleiten und eine win-win-Situation zu produzieren. Die Agenda Kabine ist mit ihrem Ansatz, ein “größeres Rad” drehen zu können, gescheitert. Die historische Chance, gemeinsam mit den Mitarbeitern unsere Lufthansa zukunftsfähig aufzustellen, ist vergeben.

Das in unseren Augen wichtigste und drängendste Thema ist nach wie vor die Versorgung. Nicht zuletzt deshalb haben wir sie in der ersten Jahreshälfte einer Schlichtung zugeführt, die wie allen bekannt, fulminant gegen die Wand gefahren wurde. Mit dem Scheitern unserer Angebote müssen wir jetzt die Kreise enger ziehen und uns auf das fokussieren, was am nächsten liegt: Eine verlässliche Lebensplanung. 

Dr. Bettina Volkens hat presseöffentlich (Printausgabe des Handelsblatt vom heutigen Montag, den 2.11.2015) verkündet, es gebe kein weiteres Angebot zur Versorgung. Darüber hinaus hat sie angekündigt, Lufthansa würde alle rechtlichen Schritte prüfen, wie ein Streik zu verhindern sei. Statt eine Lösung am Verhandlungstisch zu suchen, wird nun juristische Spitzfindigkeit betrieben, wie eine Lösung vermieden werden kann. Wir sind traurig, wütend und enttäuscht nach so langen und zähen Verhandlungen nun an solch einem Punkt zu stehen, wie ihn die Kollegen der VC bereits kennen. Rechtlich sind wir allerdings gut vorbereitet und abgesichert.

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