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Allgemeine News und Informationen

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation UFO e.V. kommentiert die aufkommende Debatte um die ärztliche Schweigepflicht für Sicherheitspersonal im Luftverkehr kritisch.

Aus Sicht der UFO muss diese Diskussion in Ruhe mit den betroffenen Behörden, Unternehmen sowie den verschiedenen Berufsverbänden und Ärztevertretern geführt werden. Vorher müssen jedoch zwingend die verschiedenen Ursachen, die zu dieser Katastrophe geführt haben, aufgeklärt und analysiert werden. Schnellschüsse, die mit einem Eingriff in das besondere Vertrauensverhältnis zwischen einem Angehörigen des Flugpersonals und seinem Arzt verbunden sind, verbieten sich auch vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse.

Es muss sorgfältigst abgewogen werden, ob solche Maßnahmen tatsächlich zu dem gewünschten MEHR an Sicherheit führen. Dieses ist aus Sicht der UFO keinesfalls sichergestellt. Anne Struck, Vorstand Berufspolitik sagt: „ Mögliche Konsequenz einer wie auch immer ausgestalteten medizinischen Meldepflicht über das bereits bestehenden Maß hinaus könnte sein, dass sich das Besatzungsmitglied mit seinen gesundheitlichen Problemen gar nicht erst um medizinische Hilfe bemüht. Dieses würde mit einiger Wahrscheinlichkeit in der Konsequenz sogar negative Auswirkungen auf die Flugsicherheit haben“.

Am 22.01.2015 demonstrierten mehr als 1000 Mitarbeiter des fliegenden Personals der China Airlines vor der Unternehmenszentrale in Taipeh. Auslöser war der Abbruch laufender Tarifverhandlungen durch die Geschäftsführung der Fluggesellschaft, die durch den Protest der Angestellten zur Rückkehr an den Verhandlungstisch bewogen werden sollte.

In der Folge wurden vier Kolleginnen und Kollegen, ein Pilot und drei Flugbegleiter, vom Dienst suspendiert. Allen Mitarbeitern, die sich hierzu öffentlich gegenüber den Medien äußern wollten, wurde seitens des Managements angedroht, sie ebenfalls zu grounden.

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Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

anlässlich der aktuellen Situation im europäischen Luftverkehr  und des immer stärker werdenden Wettbewerbs haben sich die CEO´s von Air France, KLM und Lufthansa sowie die dort vertretenen Flugbegleiter- und Pilotengewerkschaften in einer Petition an die neue Europäische Kommission gewandt.

In der gemeinsamen Stellungnahme fordern sie die europäischen Akteure auf,  Worten nun auch Taten folgen zu lassen und entschlossen gegen das Sozialdumping einiger europäischer Carrier vorzugehen.

Hier sei das Beispiel Norwegian genannt, die mit ihrem Ableger Norwegian Air International (NAI) Flüge zwischen Europa und Nordamerika anbieten möchte und dafür auf außereuropäisches Personal zurückgreifen will. Diese Praktiken führen zu massiven Wettbewerbsnachteilen unserer europäischen Fluggesellschaften und zerstören in der Konsequenz letztendlich unser erfolgreiches europäisches Sozialmodell.

Die amerikanischen Behörden haben die Genehmigung dieser Flüge bis auf weiteres nicht erteilt; gleiches erwarten wir von der Europäischen Kommission.

Die Petition findet ihr hier.

Der UFO - Vorstand hat eine Verfassungsklage für den Fall angekündigt, dass der vorliegende Referentenentwurf zur sogenannten Tarifeinheit Gesetzeskraft erlangen sollte.

Mit dem Gesetzesentwurf wird den Gewerkschaften faktisch das Recht entzogen, die tariflichen Interessen ihrer Mitglieder autonom zu verfolgen, soweit sie gegenüber einer konkurrierenden Gewerkschaft nicht im gesamten Betrieb über die Mehrheit verfügen. Das betrifft vor allen Dingen Berufs- und Spartengewerkschaften, die naturgemäß nur einen Teil der Belegschaft vertreten und dadurch unter Umständen massiv in ihrer Handlungsfreiheit beschränkt werden. Die UFO als Berufsgewerkschaft für das Kabinenpersonal verfügt zwar dort, wo sie Tarifverträge abschließt, zugleich regelmäßig über die Mitgliedermehrheit im Betrieb. Auch ihr wird es aber durch ein solches Gesetz unverhältnismäßig schwer gemacht, berufsspezifische tarifliche Lösungen auch dort zu erzielen, wo dies bislang noch nicht der Fall ist.

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Mörfelden-Walldorf, Datum: 10.11.2014

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) begrüßt die offizielle Eintragung des neugegründeten Europäischen Dachverbandes der Flugbegleitergewerkschaften European Cabin Crew Association (EurECCA).

Sieben Fachgewerkschaften aus sechs europäischen Ländern haben mit der Gründung von EurECCA einen wichtigen Schritt hin zu einer effektiven Vertretung der Interessen des Kabinenpersonals auf europäischer Ebene getan. EurECCA vertritt über die Mitgliedsgewerkschaften die Interessen von ca. 70.000 Flugbegleitern in Europa und ist somit der kompetente und repräsentative Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft.

In enger Zusammenarbeit mit den nationalen Gewerkschaften bündelt EurECCA die berufspolitische Kompetenz der Berufsgewerkschaften mit europapolitischer und sozialpolitischer Expertise.

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Eurecca

UFO-Smell Event Guide

Wie verhalte ich mich bei einem Vorfall, bei dem ich möglicherweise kontaminierter Kabinenluft ausgesetzt bin? Der neu veröffentlichte UFO-Smell Event Guide gibt Antworten und bietet einen Leitfaden vom Briefing bis zur ärztlichen Betreuung.

 

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Smell-Guide Deutsch

Smell-Guide English 

 

Positionspapier der UFO Deutsch

UFO position paper english