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Politik

Kritik an EASA-Entwurf für neue Flugdienstzeiten

Sicherheit nicht verhandelbar

28.07.2013

Die Vertreter der Bundesregierung im EASA-Komitee der EU stimmten bei der Abstimmung am 12.7.13 für die geplante Harmonisierung der Flugdienstzeiten.

Diese enthält u.a. eine Regelung, die Flugdienste von deutlich mehr als 10 Stunden vorsieht. Alle zuvor stattgefundenen Anhörungen im Verkehrsausschuss des EU-Parlaments hatten jedoch ergeben, dass Piloten ohne Beeinträchtigung ihrer Konzentrationsfähigkeit diese Stundenbegrenzung im Cockpit nicht überschreiten sollten.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Lühmann wirft der Bundesregierung daher vor, bewusst ein Sicherheitsrisiko einzugehen und wirtschaftliche Interessen vor berechtigte Sicherheitsbedenken zu setzen.

Im Gegensatz zur Bundesregierung stimmten die Niederlande und Österreich gegen den Vorschlag.

Wir, die UFO, schließen uns der Meinung von Frau Lühmann sowie den deutschen und Schweizer Pilotengewerkschaften Vereinigung Cockpit und Aeropers an, dass Sicherheit nicht verhandelbar ist. Die Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen durch ausgeruhte Cockpitkollegen, liegt nicht nur in unserem Interesse, sondern auch in dem der Passagiere, die täglich die Flugzeuge besteigen.

Quelle: PM der SPD-Bundestagsfraktion/ Red.

Pressemitteilung auf der Webseite der SPD-Bundestagsfraktion

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