UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation
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Presse

UFO gratuliert Lufthansa

und Vereinigung Cockpit zur Einigung

Mörfelden-Walldorf, den 15.03.2017

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) begrüßt die heutige Einigung zwischen Vereinigung Cockpit (VC) und Lufthansa. "Man kann hier nur beide Seiten beglückwünschen. Völlig unerwartet ist doch noch eine Gesamtlösung erreicht worden, die sich sicherlich befriedend auf alle Bereiche auswirken wird", so die erste Einschätzung von Alexander Behrens, Vorsitzender der UFO.

Mit einer vereinbarten Kostensenkung von rund 15% sowie der Quasi-Neufassung der bisherigen Regelungen des sogenannten Konzerntarifvertrages, machen VC und Lufthansa ein deutliches Bekenntnis zur Kernmarke des Konzerns. "Wir sehen durch den zeitlich gleichlaufenden Tariffrieden zwischen Cockpit und Kabine jetzt die Basis, um den bisher so turbulenten und konfrontativen Konzernumbau gemeinsam voranzutreiben", so Behrens weiter.

"Wir sind sehr erleichtert über dieses Ergebnis. Gerade die Meldungen der vergangenen Wochen haben uns große Sorgen bereitet. Es standen konkrete Auslagerungen vor der Tür und es stellte sich als sehr schwierig dar, diese Gefahr für die anderen Beschäftigtengruppen im Konzern zu beseitigen, so Nicoley Baublies, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Luftverkehr.

"Für die Kabine haben wir mit unserem Schlichtungsergebnis im vergangenen Jahr bereits den Grundstein für weiteres Wachstum der Marke Lufthansa gelegt. Durch den vereinbarten Markenschutz zwischen VC und Lufthansa kann unser Bündnis für Wachstum und Beschäftigung jetzt voll zum Tragen kommen", erklärt Sylvia De la Cruz, stellvertretende Vorsitzende der UFO. "Wir können diesen Markenschutz, soweit wir ihn bisher einschätzen können, guten Gewissens adaptieren, um den jetzt geschaffenen Tariffrieden nicht bei nächster Gelegenheit wieder zu gefährden," so De la Cruz weiter.

Der vereinbarte Markenschutz beendet die Bedrohung von Auslagerungen, wie sie durch den Lufthansavorstand Harry Hohmeister im Februar über die Medien ins Spiel gebracht wurden. "Damit können die Redaktionsverhandlungen zwischen UFO und Lufthansa unseres Erachtens in den nächsten Tagen endlich beendet und die umfangreichen Tarifergebnisse der Platzeck-Schlichtung zum Wohle der Kabine umgesetzt werden", so Sylvia De la Cruz abschließend.

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