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UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation
UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation
Presse

Tarifverhandlungen Kabine zur

Alters- und Übergangsversorgung gescheitert

Mörfelden-Walldorf, den 19.01.2015

Die wiederholten mehrtägigen Verhandlungen zwischen der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) und dem Arbeitgeberverband Luftverkehr zu den Tarifverträgen für das Kabinenpersonal im Lufthansa-Konzern sind am vergangenen Freitag in dem zentralen Punkt der Versorgung endgültig gescheitert. UFO und Lufthansa haben sich daher auf die unverzügliche Einleitung einer Schlichtung verständigt.

“Die Positionen der Lufthansa fielen hinter bereits vereinbarte Teilergebnisse aus dem vergangenen Jahr zurück, so dass weitere Verhandlungen keinen Fortschritt bringen konnten. Dies ist insbesondere deswegen bedauerlich, weil sich UFO in anderen Punkten sehr auf Lufthansa zubewegt und z.B. einem Lowcost-Benchmark für die neue Eurowings-Operation zugestimmt hat”, sagte der UFO-Vorstandsvorsitzende, Nicoley Baublies, am Montag nach internen Abstimmungen mit den UFO-Gremien.

Es sei mehr als bedauerlich, dass Lufthansa derzeit bei der Versorgungssystematik offensichtlich mit keiner Mitarbeitergruppe in der Lage ist, für beide Seiten faire Lösungen zu finden. UFO stehe weiterhin für einen konstruktiven Kurswechsel zur Verfügung und hoffe, dass die derzeitige Situation letztlich zum Wohle der Mitarbeiter und des Konzerns aufgelöst werden kann.

In einem anderen wichtigen Punkt - der Vereinbarung zu saisonalen Festanstellungs-Modellen, die es Lufthansa ermöglichen wird, unterjährige Schwankungen optimal auszugleichen - gibt es fertige Lösungen, die von Seiten der Lufthansa jedoch unter die Bedingung gestellt wurden, dass die nun angerufene Schlichtung zur Versorgung erfolgreich abgeschlossen wird.

„Wir gehen davon aus, dass ein Dritter hier mit dafür sorgen kann, dass die Spar- und Abschaffungsphantasien der LH ein schnelles Ende finden. Wir werden deshalb nun nach einem Schlichter bzw. einem Schlichterteam suchen und uns mit anderen Mitarbeitergruppen abstimmen, um ggf. eine konzertierte Vorgehensweise bei diesem zentralen Thema für die Mitarbeiter der Lufthansa zu erreichen“, so Baublies weiter. "Die derzeit laufende Urabstimmung der UFO ist nun umso wichtiger, um die anderen Themen nicht aus den Augen zu verlieren und auch einem Schlichter zu präsentieren, dass die Kabine eine ge- und entschlossene Front bildet, die auch bereit ist, für ihre Themen im Falle eines weiteren Scheiterns in massive Arbeitskämpfe einzutreten.“

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