UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation
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Presse

VC und ver.di rufen zum

24-Stunden-Streik bei Ryanair auf

11.09.2018

Am Mittwoch streiken in Deutschland die Mitglieder der Vereinigung Cockpit (VC) und Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bei Ryanair.

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) unterstützt diesen Ausstand ausdrücklich und zeigt sich solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen, die für faire Löhne und gerechtere Arbeitsbedingungen kämpfen. UFO geht davon aus, dass weitere Streiks auch unter ihrer Beteiligung nicht ausgeschlossen sind. 

„Es spielt keine Rolle, in welchem Land, welche Beschäftigungsgruppe oder wo und wie Mitarbeiter gewerkschaftlich organisiert sind – die Probleme sind überall gleich - allein der Druck, der gemeinschaftlich und über Ländergrenzen hinweg auf Ryanair aufgebaut wird, scheint zu helfen.  UFO wäre jederzeit auch ohne Arbeitskämpfe bereit, tragfähige Lösungen zu vereinbaren“, erklärt UFO-Vorstand und EurECCA-Präsident Christoph Drescher.

In den vergangenen Wochen hat UFO Verhandlungen mit dem Ryanair-Management geführt, um Ryanair zu substantiellen Verbesserungen für das Kabinenpersonal zu bewegen. Der detaillierte Forderungskatalog wurde Ryanair bereits übermittelt. Verhandlungen dazu führten bisher jedoch zu keinem Ergebnis.

„Auch wenn der weitere Verlauf der Verhandlungen noch nicht absehbar ist, so zeigt sich das Verhalten von Ryanair als wenig zielführend und gleicht einer Vermeidungs- und Hinhaltetaktik.
Wenn das so bleibt, ist es ganz einfach: Es geht darum, mit klarer und unnachgiebiger Haltung für die Rechte unserer Mitglieder zu sorgen – ob Ryanair hierbei zu konstruktiven Gesprächen bereit ist oder ob Arbeitskämpfe die einzig verständliche Sprache sind, muss Ryanair selbst entscheiden“, zeigt sich Nicoley Baublies, UFO-Tarifvorstand und Vorsitzender der IGL, fest entschlossen.
 
UFO steht solidarisch an der Seite aller Ryanair-Mitarbeiter. Die wachsende Beachtung des Tarifkonflikts bei Ryanair unterstreicht aus Sicht der Gewerkschaft, dass die Abwärtsspirale der Arbeitsbedingungen im Luftverkehr in der Öffentlichkeit angekommen ist. 

Mörfelden-Walldorf, den 11.09.2018

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