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Sie haben Post –

E-Mails und Briefe im Jahr 2021

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29.12.2021

“Sie haben Post.” – Wer Ende der 90er Jahre im Netz unterwegs war, kennt diese Frauenstimme, die aus dem Nichts durch die Computerboxen auf eine angekommene E-Mail hinwies.  

Ich weiß nicht, wie es Euch ging. Aber “damals” hatte ich mehr Werbemails im Briefkasten als in meiner E-Mail-Box. In meinem elektronischen Postfach fanden sich immer die privateren Nachrichten. Schulfreunde, Verwandte, Menschen mit denen man gerne Kontakt hatte. Daher verbinde ich mit dieser “Sie haben Post”-Stimme eher etwas Positives. Auch heute noch. Denn die Zeiten haben sich geändert. Schnell wurde den Unternehmen klar, dass man via E-Mail günstiger und schneller auch Werbung in digitalen Briefkästen knallen kann. Und so wurde aus dem kleinen gemütlichen Computertalk im Laufe der Jahrzehnte eine stressige Wanderung durch ein digitales Minenfeld. Was ist eine echte Mail, was ist Spam? Ist der nigerianische Prinz wirklich nur durch Zufall an meine Adresse geraten und möchte sein Geld an mich vermachen, oder versucht man mich über den Tisch zu ziehen? Wieso glaubt der Absender zu wissen, dass ich eine neue Matratze und/oder Viagra benötige? Und die ganzen “heißen Frauen aus meiner Umgebung”, die mich dringend kennenlernen wollen... voll schön, aber woher haben sie meine E-Mail-Adresse? Egal! Gleich mal antworten... 

Vorsicht ist die Mutter... 

Gerade, wenn man nicht so computeraffin ist, ist es heutzutage relativ schwierig, die echte E-Mail der Sparkasse von einer Phishingmail zu unterscheiden. Und ja, es gibt auch gut gemachte Phishingmails, die so tun, als ob man sich bei seiner Bank melden müsste. Sie locken via Link auf eine falsche Bankseite, und während man gutgläubig seine Kontodaten samt Login tippt, werden im Hintergrund diese Daten gespeichert. Den Rest kann man sich schon denken. 

Nun, weil man heutzutage mit E-Mails doch eher Negatives verbindet und mir persönlich diese “Sie haben Post”-Happyness fehlt, dachte ich, ich stelle Euch drei zuckersüße E-Mail-Projekte vor. Dinge, die man jetzt nicht unbedingt braucht, aber die zumindest aufzeigen, dass E-Mails und Briefe nicht nur für Arbeitsaufträge, Rechnungen und Betrugsmaschen genutzt werden können. 

Briefe an den Weihnachtsmann 

Ich komme für 2021 damit etwas spät um die Ecke, aber dem Nikolaus, dem Weihnachtsmann und sogar dem Christkind kann man einen Brief schrieben. Die Deutsche Post hat auf Ihrer Webseite einen netten Überblick und die Adressen zu Himmelpforten, Nikolausdorf und Engelskirchen bereitgestellt. Süße Idee, um mit seinen Kids die vorweihnachtliche Zeit zu verbringen. Damit man auch 2022 daran denkt, wäre jetzt auch der perfekte Zeitpunkt, einen anderen Dienst vorzustellen... 

Briefe an mich 

Auf der Seite von Futureme kann man sich selber eine E-Mail schicken lassen. Das wäre langweilig, wenn da nicht noch die Sache mit dem frei wählbaren Zeitpunkt des Versands wäre. Man kann sich auf dieser Seite somit eine Nachricht an sein zukünftiges Ich schreiben. Angefangen von einer Erinnerung im November 2022, um mit seiner Familie Briefe an den Weihnachtsmann zu schreiben, über aufbauende Worte nach einer schweren Zeit bis hin zu einer witzigen Anekdote, die man vielleicht in 5 Jahren immer noch lustig findet. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich selber habe das bereits zweimal gemacht und förmlich einen Tag nach dem Absenden auch wieder vergessen. An meinen Geburtstagen kamen dann auch zwei Mails... also nach 1 und 2 Jahren. Es war wirklich interessant und inspirierend, sich selber zu lesen. Wie ein kleiner Tagebuch-Eintrag. 4 von 5 Senads für diese Idee.

Briefe an Julia 

Ich schreibe relativ häufig E-Mails an Julia, denn sie ist Leiterin der PR/Marketing-Abteilung der UFO. Aber für diesen Beitrag meine ich Romeos Julia. Der “Juliet Club” in Verona nimmt als “Juliets Secretarys” echte Liebesbriefe entgegen und beantwortet diese. Es hilft sicherlich nicht gegen den akuten Herzschmerz, ist aber eine schöne postalische Geste, die man in Verona seit vielen Jahren betreibt. Im Gegensatz zum Weihnachtsmann geht das sogar via E-Mail.   

 

Man kann natürlich auch noch an den Präsidenten der USA schreiben, an unsere Regierung oder sogar an andere UFOs, ob Ihr allerdings eine persönliche Antwort erhaltet, ist sicherlich eine Frage des Glücks. Mit einer Antwort innerhalb von 24 Stunden sollte ebenfalls nicht gerechnet werden.  

Was Ihr aber immer machen könnt – uns schreiben! Bei Fragen, Anregungen oder Kritik. Gerne via E-Mail oder, wie beim Weihnachtsmann, als geschriebenen Brief (an UFO, Farmstraße 118, 64546 Mörfelden-Walldorf). 

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