UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation
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Lufthansa

Festanstellung für alle

Aviation-Power Kollegen in der Kabine durchgesetzt

08.06.2013

In der vergangenen Woche mussten wir Euch darüber informieren, dass mit den verbliebenen Kollegen, die noch als Leiharbeiter in Berlin eingesetzt werden an verschiedenen Stellen nicht vertragskonform umgegangen wird.

Die UFO und die Personalvertretung der Lufthansa haben daraufhin alle Hebel in Bewegung gesetzt, um diese Missstände zu beheben und den Kollegen Sicherheit zu verschaffen.

Vor der Eskalation haben auf Ebene der PV und der UFO alle Versuche, das Thema leise und intern mit der Lufthansa zu lösen, nicht gefruchtet. Warum auch immer, Bewegung gab es erst als das Kind in den Brunnen gefallen war und die Öffentlichkeit, der Betrieb und die Sozialpartner sich dementsprechend echauffiert hatten und die UFO zusätzlich Klage im Rahmen einer einstweiligen Verfügung eingereicht hatte.

Auf der gestrigen Personalversammlung musste dann das anwesende Personal der Lufthansa verkünden, dass man noch einmal nachgesehen habe und sowohl in offiziellen LH-Veröffentlichungen als auch in Briefen an die Mitarbeiter bei Aviation-Power eine Festanstellung zugesichert worden war. Dieses Versprechen gedenke man nun doch einzuhalten. Eine Selbstverständlichkeit - ist es doch nichts anderes als die Rücknahme eines Wortbruchs.

Die Kollegen vor Ort, die sehr zahlreich zu der extra von der PV in Berlin anberaumten Personalversammlung erschienen waren, gaben dem Management dann auch höflich aber in Berliner Deutlichkeit zu verstehen, dass man für dieses Hin und Her wenig Verständnis hat.

Außerdem steht immer noch die Abordnung von 39 Aviation-Power Kollegen zu Air-Berlin im Raum. Diese Maßnahme, die klar gegen die Vereinbarungen in der Schlichtung verstößt, wird nicht freiwillig zurück genommen, obwohl sie in der zukünftigen Überführung der Kollegen zur GWI und bzgl. geplanten Urlauben etc. zu erheblichen Problemen führt. Außerdem wäre eine solche Rückleihe gar nicht nötig, da für diese Kollegen derzeit sowohl bei der GWI als auch bei LH genügend Programm zu fliegen wäre.

In den Gesprächen rund um dieses Thema hat allerdings die Geschäftsleitung der Germanwings sehr deutlich darauf hingewiesen, dass man sich auf die Kollegen der AP freut, die mit Erfahrung und viel Engagement die Crews der GWI bereichern werden und sträubt sich in diesem Ausnahmefall auch nicht gegen die unbefristete Einstellung.

Die Details der Überführung bzgl. Stationierung, Zeitpunkt der Übernahme, Regelungen zu Probezeit etc. müssen in den nächsten Wochen noch mit der Germanwings verhandelt werden. Wir sind hier jedoch zuversichtlich, dass nach diesem Fiasko keine weiteren unnötigen Scharaden mehr gespielt werden und wir in den nächsten Monaten hier endgültige und gute Lösungen verkünden können.

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