
Breakthrough in aerotoxic fumes dossier after French Court decision
Breakthrough in aerotoxic fumes dossier after French Court decision

Mit diesem Positionspapier macht EurECCA erneut auf die Risiken durch kontaminierte Kabinenluft in der Luftfahrt aufmerksam und fordert verbindliche europäische Maßnahmen zum Schutz von Crews und Passagieren. Hintergrund ist unter anderem eine aktuelle Gerichtsentscheidung in Frankreich, die anerkennt, dass Erkrankungen auch durch langfristige berufliche Belastung mit kontaminierter Kabinenluft entstehen können – selbst ohne ein einzelnes nachweisbares akutes Ereignis.
EurECCA betont, dass Kabinenluftkontamination nicht nur als seltenes Einzelereignis betrachtet werden darf. Wiederholte Belastungen in niedriger Konzentration könnten ein relevantes Gesundheitsrisiko darstellen, werden bislang jedoch kaum systematisch erfasst oder medizinisch überwacht. Gleichzeitig können akute Symptome die Leistungsfähigkeit von Crews beeinträchtigen und damit auch Auswirkungen auf die Flugsicherheit haben.
Der Verband fordert daher ein europäisches Regelwerk mit verpflichtenden Systemen zur Erkennung kontaminierter Luft, verbesserten technischen Schutzmaßnahmen, einheitlichen Melde- und Berichtspflichten sowie klaren medizinischen und sozialen Schutzstandards. Aus Sicht der UFO zeigt das Papier erneut, dass aerotoxische Ereignisse in der europäischen Luftfahrt ernst genommen und regulatorisch konsequent angegangen werden müssen.



