UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation
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Flugsicherheit

Bin ich safe? IMSAFE!

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Bin ich safe? IMSAFE!

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15.03.2021

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Du bist Dir nicht sicher, ob Du fit genug für Deinen nächsten Flug bist?

Hier findest Du

  • einige Fragen, die Du Dir stellen kannst und solltest,
  • Antworten, die Dich hoffentlich bei Deiner Eigenbeurteilung unterstützen,
  • Einschätzungen und Tipps, wie Du Dich weiterhin fit und gesund hältst,
  • sowie viele weiterführende Links, wenn Du Dich mit einem Aspekt intensiver beschäftigen möchtest.

Es gilt der Grundsatz: „Im Zweifel: flieg nicht!“ Diese Entscheidung betrifft nicht nur Deine eigene Sicherheit, sondern auch die Deiner Kolleginnen und Kollegen sowie natürlich die der Passagiere.

Hinweis: diese Seite wird laufend erweitert und ergänzt.

Wenn Du nützliche Tipps, Anregungen oder Links hast freuen wir uns über eine E-Mail.

Deutsche Version

Inhaltsverzeichnis

I: Illness / Krankheit

M: Medikamente

S: Stress und Emotion

A: Alkohol und Drogen

F: FatiGue/Erschöpfung

E: Essen

I: Illness/Krankheit

Leitfrage: Bin ich gesund? Bin ich ohne Krankheiten oder Krankheitssymptome, die mich im Flug beeinträchtigen können?

Kranksein im Büro ist nicht gleich Kranksein im Flugzeug.

Während Beschäftigte im Büro mit einem Schnupfen problemlos ihrer Arbeit nachgehen können, ist für uns der Weg zum Arzt unumgänglich. Die Belastung im Flugzeug könnte trotz einer unkomplizierten Infektion weitreichende Konsequenzen haben.

Die gesetzlichen Vorgaben für den Flugbetrieb lassen keinen Interpretationsspielraum. Jede gesundheitliche Einschränkung, die dazu führen könnte, dass Du im Notfall nicht mehr handlungsfähig bist, führt zu einer vorübergehenden Fluguntauglichkeit. Im Ernstfall könnten von Deiner eigenen körperlichen Verfassung Menschenleben abhängen.

Es ist daher ratsam, Dich vor Dienstbeginn zu vergewissern, dass Du einen Flugdienst von Anfang bis Ende jederzeit ohne körperliche Beeinträchtigung antreten kannst. Wenn Deine Halsschmerzen vom lauten Mitsingen auf dem letzten Konzert deiner Lieblingsband stammen, könnte ein Halsbonbon reichen. Hast du jedoch Halsschmerzen, die bei Dir typischerweise eine Erkältung ankündigen, solltest Du zuhause bleiben, um Dich und andere zu schützen.

Zum Weiterlesen:

Quellen:

M: Medikamente

Leitfrage: Bin ich frei von Medikamenteneinfluss? Bin ich frei von Medikamenten, die sich während des Fluges negativ auf meine Handlungsfähigkeit auswirken können?

Der Bereich Medikamente ist sehr weit gefasst, daher dient die folgende Darstellung für Dich nur zur groben Einschätzung. Falls Du Medikamente zu Dir nimmst, solltest Du Dich immer fragen, ob Du Deiner Gesundheit gleichzeitig zumuten solltest, im Dienst bzw. im Flieger zu sein. Das gilt insbesondere, wenn Du nicht nur zeitlich begrenzt, sondern langfristig Medikamente zu Dir nimmst. Dies gilt bei verschreibungspflichtigen Mitteln, aber vor allem bei frei verkäuflichen Präparaten, da hier in der Regel keine ärztliche Betreuung und Aufsicht stattfindet.

Viele gehen davon aus, dass frei verkäufliche Medikamente harmlos seien, was aber in vielen Fällen nicht richtig ist. Jedes Medikament ist ein Zusatzstoff, der dem Körper verabreicht wird und eine gewisse Wirkung entfaltet. Es gilt grundsätzlich: Ein gesunder Körper braucht keine Zusatzstoffe bzw. keine Präparate. Wenn der Körper nicht gesund ist, ist die erste Frage immer: Kann und darf ich so fliegen gehen?

Du hast nur eine Gesundheit, gehe sorgsam damit um. Wenn Du Dich im fliegerischen Dienst befindest, solltest Du immer als Erstes bedenken, dass für Dich selbst, Deine Crew und Deine Passagiere ein normales Reaktionsvermögen und ein klarer Kopf zum Einschätzen der Situation das Allerwichtigste ist. Unglaublich viele Medikamente beeinflussen aber gerade das Reaktionsvermögen und Einschätzungsvermögen.

  • Pflanzliche Präparate haben oft ein harmloses, gesundes und „grünes“ Image, beeinflussen aber Deine Flugtauglichkeit. Zum Beispiel haben Baldrian, Lasea, Johanniskraut und Hopfenpräparate eine beruhigende, schlaffördernde und stimmungsaufhellende Wirkung.
  • Medikamente (auch pflanzliche) die bei Wechseljahres-Beschwerden verabreicht werden, aber auch in der Orthopädie verwendete Mittel z. B. zur Muskelrelaxation (also Entspannung) wie Ortoton, haben oft weitreichende Nebenwirkungen.
  • Vermeintlich „harmlose“ Tabletten gegen (leichte) allergische Reaktionen, so genannte Antihistaminika wie Fenistil, Loratadin oder Präparate mit dem Wirkstoff Cetirizin machen schläfrig und schränken die Wahrnehmungsfähigkeit ein, zudem wirken sie auch noch Stunden nach der Einnahme.
  • Ähnlich sieht es bei den üblichen Mitteln gegen Übelkeit und Schwindel aus wie beispielsweise Vomex.
  • Handelsübliche Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol wirken in geringer Dosierung nicht unbedingt negativ auf Deine Flugtauglichkeit, können aber bei dauerhafter Einnahme den Körper schädigen.
  • Nicht zu vergessen: Alkohol ist bei manchen Medikamenten als Inhaltsstoff enthalten. Vom „klassischen“ Hustensaft über viele Erkältungssäfte und Essenzen bis hin zu manchen Kräuterpräparaten. Doch Alkohol  und Flugeinsatz vertragen sich nicht.

Die Dosis macht das Gift: Natürlich sind die Menge und die Dauer der Einnahme der Schlüssel für das Eintreten oder Ausbleiben negativer Wirkungen. Überlege Dir im Zweifel lieber zweimal, ob Du unter Medikamenteneinfluss zum Dienst gehst oder nicht besser beraten bist, Dich zu Hause auszuruhen und auszukurieren. Das ist auch im Sinn Deines Arbeitgebers, denn jede Airline veröffentlicht im OM-A ähnlich formulierte verbindliche Dienstanweisungen: „Es ist untersagt, einen Flugeinsatz unter Einfluss von Alkohol, Drogen, psychoaktiven Substanzen und solchen Arzneimitteln, die die Flugtauglichkeit beeinträchtigen können, anzutreten und durchzuführen.“

Damit Du eine fundierte Entscheidung für oder gegen einen Flugeinsatz treffen kannst, ist es wichtig, Dich über die Inhaltsstoffe und die möglicherweise unerwünschten Nebenwirkungen Deiner Medikamente zu informieren. Für alle Fragen und Bedenken rund um die Einnahme von Medikamenten im Kontext der Fliegerei sprich Hausarzt, Fliegerarzt oder Apotheker an. Dabei ist es unerheblich, ob sie frei verkäuflich oder verschreibungspflichtig sind. Bestehen bei Dir Zweifel, ob die einzunehmenden Medikamente Deine Flugtauglichkeit beeinträchtigen, lasse Dich beim medizinischen Dienst Deines Arbeitgebers oder bei einem flugmedizinischen Sachverständigen (Fliegerarzt) beraten.

Zum Weiterlesen:

Quellen:

Medication
FAA Allowed
Classification
Medical Condition
FAA Allowed based on
Nyquil
Nyquil
YES
decongestant, antihistamine, cough suppressant, analgesic
common cold
60 hour wait after last dosage

S: Stress und Emotion

Leitfrage: Ist mein Stress-Level niedrig? Bin ich frei von mentalem Druck, der meine tägliche Arbeit beeinflussen könnte?

Stress entsteht durch zu große Anforderungen im Beruf, Familienleben oder durch überhöhte Ansprüche an sich selbst. Er ist ein Mechanismus des Körpers, um sich gegen äußere Bedrohungen zu wappnen. Der Körper setzt Adrenalin und Cortisol frei, welche uns in die „Kampf-oder-Flucht“ Reaktion versetzen.

Flucht ist in unserer modernen Welt keine Option mehr, denn der Alltag mit seinen unterschiedlichen Bedürfnissen muss gestemmt werden.

Typische Stressoren, die zu negativem Stress führen, sind Konflikte im Beruf oder in der Familie, Termindruck, kritische Lebensereignisse wie Krankheit oder der Tod von Nahestehenden, Arbeitsplatzverlust und Existenzängste.

Wenn Du über einen längeren Zeitraum mit diesen Faktoren konfrontiert wirst und nicht entschleunigst, wird sich Dein gesamter Organismus in dauerhafter Alarmbereitschaft befinden. Dieser Zustand hindert Deinen Körper daran, sich selbst zu regulieren und reagiert mit klassischen Symptomen einer stressbedingten Überlastung. Innere Unruhe, Nervosität, Schlafmangel, Reizbarkeit, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Verspannungen, Schwächung des Immunsystems bis hin zum Hörsturz sind typische Leiden.

Diese Warnzeichen solltest Du keinesfalls ignorieren, denn die Folgen können ernsthafte psychische und physische Erkrankungen wie Burnout, Angst- und Zwangsstörungen sowie Depressionen sein. Ebenso reihen sich Krankheiten wie Herz-Kreislauf Beschwerden, gastroenterologische Erkrankungen und Beschwerden des Nervensystems in diese Kategorie ein. Um es nicht so weit kommen zu lassen ist es unabdingbar, auf die Signale Deines Körpers zu hören. Sport und Bewegung helfen Dir, dich wieder zu „grounden“. Dabei ist es gleich, ob Du meditierst, Yoga machst, Gewichte stemmst oder spazieren gehst. Dazu kann auch gehören, dass Du in einer akuten Stresssituation, die Dich nicht klar denken lässt, nicht fliegst.

Um Stress grundsätzlich zu minimieren oder zu vermeiden, könntest Du Deine Gewohnheiten umstellen. Lerne „nein“ zu sagen und nimm statt Deines Handys ein Buch zur Hand. Esse ausgewogen und trinke regelmäßig. Gönne Dir Ruhephasen und ausreichend Schlaf. Zusätzlich gilt es, die Stressoren im Leben zu erkennen und ihnen gegenüberzutreten: permanente Erreichbarkeit, Reizüberflutung durch Bildschirmzeiten, E-Mails und Social Media kurz vor dem Einschlafen, Überforderung in der Familie und mit dem Job.

Das alles ist leichter gesagt als getan, denkst Du? Es gibt zahlreiche Stresspräventionsprogramme (z. B. über Deine Krankenkasse, Volkshochschule, betriebliches Gesundheitsmanagement, Bildungsurlaub), die helfen können, Deinen Alltag stressarm, entspannt und vor allem gesund bewältigen kannst. Bestandteil der Selbstfürsorge kann auch sein, dass Du Dir professionelle Hilfe/Beratung bei Deinem Hausarzt, der psychosozialen Beratung der Lufthansa-Group (Telefonnummern und E-Mails in eBase: eBase A-Z -> Sozialberatung -> Weitere Infos Sozialberatung im LH-Konzern) oder beim sozialpsychiatrischen Dienst Deiner Stadt zu suchen. Wenn Du nicht weißt, an wen Du Dich wenden kannst, sind Personalvertretung (PV)/Betriebsrat (BR) oder die Schwerbehindertenvertretung (SBV) gute erste Ansprechpartner, die Dir Kontakte und eine Orientierung vermitteln können.

„Ziehen Sie die Sauerstoffmaske zu sich heran und pressen Sie diese fest über Mund und Nase. Danach helfen Sie mitreisenden Kindern und Menschen, die Hilfe benötigen!“ Diese so oft gehörte Anweisung sollte auch für Dein eigenes Leben im übertragenen Sinne gelten.

Leitfrage: Bin ich emotional ausgeglichen? Habe ich mich von emotionalen Ereignissen wie dem Verlust einer mir nahestehenden Person oder anderen extremen emotionalen Erlebnisse vollständig erholt?

Nicht jede melancholische Phase führt zu einer Depression, nicht jeder Stressmoment zum Burnout, aber dennoch ist es wichtig, wenn Du eine solche Phase an Dir erkennst und Dir selbst zu helfen oder Dir helfen zu lassen. Auch wenn Burnout und Depressionen kein Tabu-Thema mehr sind, bleibt bei vielen die Frage, wie gehe ich mit meinen Problemen um und wer kann mir helfen?

Wir können in diesen Fällen als Gewerkschaft keine konkreten Handlungsempfehlungen geben, außer der einen: schnellstmöglich professionelle Hilfe zu suchen und anzunehmen, falls der Alltag droht aus den Fugen zu geraten. Kompetente Ansprechpartner sind z.B.:

Darüber hinaus hat der Sozialdienst der Lufthansa Empfehlungen für kostenfreie Online-Angebote bei depressiven Störungen, Ängsten und Zwängen veröffentlicht.

Zum Weiterhören:

Quellen:

A: Alkohol und Drogen

Leitfrage: Bin ich nüchtern? Halte ich die geforderten Grenzwerte bezüglich meines Alkoholkonsum ein? Kann ich voll regeneriert und nüchtern meinen Dienst antreten?

Im Bereich Alkohol und Drogen gelten gesetzliche Limits, die aus den Verordnungen der EASA folgen. Diese müssen eingehalten werden. Du kennst Dich und die Reaktion Deines Körpers auf Alkohol am besten und solltest im Zweifel lieber längere Zeit vor einem Flugdienst keinen Alkohol zu Dir nehmen. Auch wenn es sich vielleicht nicht so anfühlt, kann auch nach einer Nacht mit ausreichend Schlaf noch eine erhebliche Menge Restalkohol im Körper sein.

„Ein Besatzungsmitglied unterliegt den jeweiligen Bestimmungen über den Alkoholkonsum, die vom Luftfahrtunternehmer aufgestellt werden und den Anforderungen der Luftfahrtbehörde genügen und nicht weniger einschränkend als Folgendes sein dürfen:

  1. Innerhalb von acht Stunden vor der festgelegten Meldezeit zu einem Flugdienst oder vor dem Beginn einer Bereitschaftszeit darf ein Besatzungsmitglied keinen Alkohol zu sich nehmen.
  2. Zu Beginn einer Flugdienstzeit darf der Blutalkoholspiegel nicht über 0,2 Promille liegen.
  3. Während einer Flugdienst- oder Bereitschaftszeit darf ein Besatzungsmitglied keinen Alkohol zu sich nehmen.

Der Gesetzgeber verpflichtet Dich also, 8 Stunden vor Dienstbeginn keinen Alkohol zu konsumieren. Die Regularien der Lufthansa Group sind z.B. deutlich restriktiver: Der Konsum von Alkohol ist 12 Stunden vor Dienstbeginn nicht gestattet. Es wird sogar empfohlen, 24 Stunden vor Abflug keinen Alkohol mehr zu konsumieren.

Diese firmeninternen Regelungen findest Du im OM-A Deiner Airline.

Betrunken an Bord

Alkohol schränkt die Verarbeitung des Sauerstoffs im Gehirn ein, daher verstärken sich die Symptome mit zunehmender Höhe. Das bedeutet, dass wir unter Alkoholeinfluss nicht mehr angemessen auf äußere Reize reagieren können und die Umgebung nur eingeschränkt wahrnehmen. Dies gilt auch, wenn die „Partynacht“ schon 48 bis 72 Stunden her ist: Man kann selbst nach dieser Zeitspanne noch Anzeichen eines Katers haben.

Daher: Trinken ist erlaubt, aber in Maßen, nicht in Massen und nicht in den letzten 12 Stunden vor Dienstbeginn! Was für den Straßenverkehr gilt, gilt natürlich auch für die Fliegerei: Don’t drink and fly!

Alkohol im Alltag

Alkohol ist als Genussmittel in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Ob in einer geselligen Runde mit Bekannten oder Kollegen, ein Glas Wein zum Abendessen oder ein Bier zum Feierabend - fast jede kennt die vermeintlich beruhigende Wirkung des Alkohols.

Doch was macht übermäßiger Alkoholkonsum mit und im menschlichen Körper? Vereinfacht erklärt: Alkohol gelangt über die Schleimhäute in den Blutkreislauf und erreicht somit andere Teile des Körpers, wie das Gehirn und die Leber. Allerdings ist Alkohol (Ethanol) ist ein Zellgift, dem sich der Körper aufgrund der schnell auftretenden Vergiftungserscheinungen entledigen möchte. In der Leber wird das Ethanol dann in seine Bestandteile zerlegt und abgebaut. Jeder Mensch baut unterschiedlich schnell den Alkohol in seinem Körper ab.

Alkohol in geringen Mengen wirkt entspannend und aufmunternd. Konsumiert man größere Mengen, hat dies weitreichende Folgen: Entfernungen können nicht mehr richtig eingeschätzt werden, die Konzentration nimmt ab und das Reaktionsvermögen lässt nach. Müdigkeit, Gereiztheit, höhere Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung nehmen zu. Auch können Erinnerungen nicht vollständig abgerufen werden. Das bedeutet, dass z.B. wichtige Memory Items wie die Cabin Fire Procedure nicht abgerufen werden könnten.

Wenn Du bei Dir selbst oder einem Kollegen einen problematischem Alkoholkonsum oder den Konsum von illegalen Drogen vermutest, gibt es vertrauenswürdige Ansprechpartner:

an die sich betroffene Kollegen wenden können, wenn sie unter psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen leiden. Auch firmeninterne Einrichtungen wie z.B. bei der Lufthansa die

  • Psychosoziale Beratung (Telefonnummern und E-Mails in eBase: eBase A-Z -> Sozialberatung -> Weitere Infos Sozialberatung im LH-Konzern)

können in solchen Fällen in Anspruch genommen werden. Alle Anlaufstellen behandeln deine Probleme streng vertraulich.

Zum Weiterlesen:

Quellen:

F: Fatigue/Erschöpfung

Leitfrage: Bin ich ausgeruht? Hatte ich ausreichend Schlaf und habe ich meinem Körper genügend Regeneration gegeben?

Wenn Du Dich nicht genügend ausgeruht fühlst und damit „unfit to fly“ bist, wie es so schön im Fliegerei-Jargon heißt, zögere nicht, dies offen an Deine Crew oder die Einsatzplanung zu kommunizieren. Der nächste Schritt ist ein Fatigue Report, denn das Fatigue Risk Management System lebt von dem Input des Cockpit- und Kabinenpersonals und führt in letzter Konsequenz zur Anpassung der Rotationen.

Auch wenn die Hemmschwelle groß ist, sich z.B. bei einem Layover und Minimum-Crew unfit zu melden, wähle stets die sichere Entscheidung. Expect the unexpected - es könnte durchaus passieren, dass es ausgerechnet auf diesem Flug zu einem Vorfall kommt und Du dann nicht in der Lage bist, vernünftig zu handeln.

Hier findest Du den Fatigue Report Deiner Airline:

  • Lufthansa: CrewPortal -> OPS -> Reporting -> more -> Fatigue Call (offiziell) or Fatigue Report (informativ)
  • Lufthansa CityLine: CrewPortal -> CIT-News -> Non-Ops -> Formulare
    oder an Bord im Document Case
  • Brussels: In BlueOne anmelden -> QPulse anklicken & Log-in ausführen -> Fatigue Report Icon anklicken und Formular ausfüllen
  • Condor: Skytab -> App IQSMS -> Art der Meldung -> Cabin Report -> Bereich des Vorfalls -> Fatigue -> Report-Eingabe
  • Eurowings: Flybase -> Personal -> Safety & Quality (IQSMS) -> AV - Safety Report / Flight Operations / Crew related issues / Crew fatigue due to company reasons (or private reasons)
  • Andere Airlines: frag bei Deiner Abteilung für Flugsicherheit oder Deinem Vorgesetzten nach
  • Dir fehlt hier Deine Airline? Dann schreib uns eine E-Mail.

Übermüdung ist einer der Faktoren, die an Bord häufig zu menschlichem Versagen führen. Sie löst nicht nur Reaktionsstörungen, Unachtsamkeit und emotionale Instabilität aus, sondern sorgt langfristig für ernsthafte Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Psyche und kann unter Umständen sogar zu Adipositas führen und andere Begleiterscheinungen nach sich ziehen. Die Dauer-Übermüdung nimmt auf vielfältige Weise Einfluss auf unseren Körper und den Geist. Schlafmangel führt erwiesenermaßen zu ähnlichen Anzeichen wie sie bei Trunkenheit zu beobachten sind. So entspricht eine Wachzeitperiode von 17 Stunden einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille.

In einer Studie kam heraus, dass etwa 90% der portugiesischen Piloten unter den Folgen von extremer Müdigkeit leiden, insbesondere auf der Kurz- und Mittelstrecke. Die Erkenntnisse dieser Studie sind erschreckend und beweisen, welche große Rolle Erholung und qualitativer Schlaf in Bezug auf den Luftverkehr einnehmen: Die Folgen von Fatigue können verheerend sein.

Übermüdung kann in Kombination mit anderen Faktoren wie Lärm, Druckkabine, Jetlag, lange Nachtflüge und ständiges Auf und Ab bei Kurz- und Mittelstreckenflügen fatal sein. Das Gehirn kann im ungünstigsten Fall auf abnormal situations aufgrund der verminderten Leistungsfähigkeit nicht mehr adäquat reagieren.

Zum Weiterlesen:

Quellen:

E: Essen

Leitfrage: Habe ich genug gegessen und getrunken? Habe ich etwas Nahrhaftes gegessen und genug Wasser getrunken?

Die Nahrungsaufnahme kommt im stressigen Fliegeralltag leider oftmals zu kurz. Daher ist es wichtig, dass Du dich vor dem ersten Flug des Tages schon um Dich und Deinen Körper gekümmert hast.

Bei eng getakteten Kurzstreckenumläufen vergehen oft mehrere Flüge, bis man sich überhaupt einmal zum Essen hinsetzen kann – wenn es überhaupt klappt. Auf der Langstrecke ziehen sich Servicebestandteile manchmal Stunden in die Länge, bevor die Möglichkeit besteht, etwas zu sich zu nehmen.

Auch genug zu trinken, wird an Bord oftmals vernachlässigt. Dies ist in Anbetracht der trockenen Luft im Flugzeug bedenklich, da der erhöhte Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden muss. Daher solltest du darauf achten, bereits vor Flugantritt ausreichend Flüssigkeit – am besten Wasser – zu dir genommen zu haben. Aber auch an Bord muss bei allem Stress gelten: Um etwas zu trinken, ist immer Zeit. Wenn du selbst was getrunken hast, biete deinen Kollegen ebenfalls ein Glas Wasser mit an.

Genau, wie ein Flugzeug stets eine Kerosinreserve mitnimmt, sollte auch jedes Crew-Mitglied mit einer soliden Nährstoff- und Wasserreserve im Bauch an Bord gehen. Unser Körper braucht Nährstoffe, um auch in Ausnahmesituationen zuverlässig zu funktionieren. Bereits hungrig oder durstig an Bord zu gehen, solltet ihr vermeiden – im Interesse eurer eigenen Sicherheit, aber auch der von Passagieren und Kollegen.

Zum Weiterlesen:

Quellen:

IMSAFE-Card

Das Kärtchen als PDF gibt es zum Selberausdrucken hier. Gedruckte Kärtchen bekommt ihr an unseren Infoständen und in den Willkommenspaketen für Neumitglieder.

English version

Not sure if you are fit enough for your next flight? Here you will find

  • some questions that you can and should ask yourself,
  • answers that will hopefully support you in your self-assessment,
  • assessments and tips on how to keep fit and healthy,
  • as well as many links to further information if you want to deal with one aspect more intensively.

Let’s point out the basic rule: "If in doubt: Don't go flying!" This decision not only concerns your own safety, but also that of your colleagues and, of course, the passengers.

Note: this page is constantly being expanded and supplemented. If you have useful tips, suggestions, or links, please send us an e-mail.

I: Illness

M: Medication

S: Stress and Emotion

A: Alcohol und Drugs

F: FatiGue

E: Eating

I: Illness

Main question: Am I in good health? Am I free of any illness or symptom of an illness which might affect me in flight?

Being sick in the office is not the same as being sick on a plane.

While employees in the office with a sinus infection can go about their work without any problems, for us the trip to the doctor is unavoidable. Despite having an uncomplicated infection, under the additional stress on an airplane it could have far-reaching consequences.

The legal requirements for flight operations leave no room for interpretation. Any health restriction that could lead to you being unable to act in an emergency will result in you being temporarily unfit to fly. In an emergency, lives could depend on your own physical condition.

Therefore, it is advisable to make sure before you go on duty that you can take a flight duty from start to finish at any time without physical impairment. If your sore throat is from singing along loudly at your favorite band's last concert, a throat lozenge might do the trick. However, if you have a sore throat that typically heralds a cold, you should stay home to protect yourself and others.

Source:

M: Medication

Main question: Am I free of being affected by medication? Am I positive, that the drugs I am currently taking (prescription or over-the-counter) do not affect my alertness?

The topic medication is very wide, so the following description is only a rough estimate for you. If you take medication, you should always ask yourself whether you should expose yourself to the stress of being on duty in the air. This is especially true if you are taking medication not only for a limited period, but long term. This applies to prescription medications, but also to over-the-counter preparations since there is usually no medical care and supervision.

You often hear that over-the-counter medications are harmless, but in many cases, this is not true. Every drug is an additive that is administered to the body and has a certain effect. The basic rule is that a healthy body does not need any additives or preparations. If the body is not healthy, the first question is always: Can and may I go flying like this?

You only have one health, use it carefully. If you are part of the on duty crew, the first thing you should always consider is that for yourself, your crew and your passengers, a normal reaction and a clear head to assess the situation is the most important thing. However, an incredible number of medications affect the ability to react and assess the situation.

The dose makes the poison: Of course, the amount and duration of use are the key to the occurrence or absence of negative effects. If in doubt, think twice before going on duty under the

influence of medication or whether you would be better advised to rest and recuperate at home. This is also in the interest of your employer, because every airline publishes similarly worded binding instructions in the OM-A: "It is forbidden to start and carry out a flight under the influence of alcohol, drugs, psychoactive substances and such medications that can impair the fitness to fly."

To make an informed decision for or against a flight mission, it is important to inform yourself about the ingredients and possible undesirable side effects of your medication. For any questions or concerns about taking medication in the context of flying, consult your family doctor, flight surgeon or pharmacist. It does not matter if they are over-the-counter or prescription. If you are in doubt as to whether the medication you are taking will affect your fitness to fly, seek advice from your employer's medical service or from an aviation medical expert (aviation physician).

Source: ·

Medication
FAA Allowed
Classification
Medical Condition
FAA Allowed based on
Nyquil
Nyquil
YES
decongestant, antihistamine, cough suppressant, analgesic
common cold
60 hour wait after last dosage

S: Stress and Emotion

Main question: Is my stress level low? Am I free of big worries in my life?

The psychological pressures of everyday living can be a powerful distraction and consequently affect my performance.

Stress arises from excessive demands at work, in family life or from excessive demands on oneself. It is a mechanism of the body to arm itself against external threats. The body releases adrenaline and cortisol, which put us into the "fight-or-flight" response.

Flight or rather escape is no longer an option in our modern world, as everyday life with its various needs must be managed.

Typical stressors that lead to negative stress are conflicts at work or in the family, deadline pressure, critical life events such as illness or the death of loved ones, job loss and existential fears.

If you are confronted with these factors over a longer period and do not decelerate, your entire organism will be on permanent alert. This state prevents your body from regulating itself and reacts

with classic symptoms of stress-related overload. Inner restlessness, nervousness, lack of sleep, irritability, listlessness, headaches, tension, weakening of the immune system and even hearing loss are typical complaints.

You should by no means ignore these warning signs because the consequences can be serious mental and physical illnesses such as burnout, anxiety and obsessive-compulsive disorders, and depression. Diseases such as cardiovascular disorders, gastroenterological diseases and complaints of the nervous system also fall into this category.

For your own health, it is essential to listen to your body's signals. Sports and exercise will help you to "get your groove back". It doesn't matter if you meditate, do yoga, lift weights, or go for a walk.

To minimize or avoid stress, you could change your habits. Learn to say "no" and pick up a book instead of your cell phone. Eat a balanced diet and drink regularly. Allow yourself rest periods and sufficient sleep.

In addition, it is important to recognize the stressors in life and confront them: permanent accessibility, sensory overload through screen time, e-mails, and social media shortly before going to sleep, excessive demands in the family and with the job.

All this is easier said than done, you think? There are numerous stress prevention programs (e.g., through your health insurance, adult education center, company health management, educational leave) that can help you manage your everyday life in a low stress, relaxed and, above all, healthy way. Part of self-care can also be to seek professional help/counseling from your family doctor, the psychosocial counseling of the Lufthansa Group (phone numbers and e-mails in eBase: eBase A-Z -> Social Counseling -> Further Information Social Counseling in the LH Group) or the social psychiatric service of your city. If you don't know who to turn to, personnel representatives (PV)/works council (BR) or the representative for severely disabled persons (SBV) are good first contacts who can provide you with contacts and orientation.

"Pull the oxygen mask toward you and press it firmly over your mouth and nose. After that, help children traveling with you and people who need help!" This often-heard instruction should also apply to your own life in a figurative sense.

Main question: Am I emotionally balanced? Did I fully recover from any extremely upsetting events such as the loss of a family member?

Not every melancholic phase leads to depression, not every moment of stress to burnout, but nevertheless it is important to recognize such a phase in yourself and to help yourself or to get help. Even if burnout and depression are no longer a taboo subject, the question remains for many: how do I deal with my problems and who can help me?

In these cases, we as a union cannot give any concrete recommendations for action, except for one: to seek and accept professional help as quickly as possible if your everyday life is threatening to come apart at the seams. Competent contact persons are, for example:

  • iFight-depression
    („Activate self-management resources in a guided manner“)
  • International Association for Suicide Prevention
    (Website you can find local Crisis Centers out of more than 50 countries)
  • Telefonseelsorge
    +49 800 / 111 0 111 (Telefonseelsorge offers conversations in the German language only. If you call a German helpline but want to talk in your mother tongue, you may use the helplines listed on the page)

A: Alcohol and Drugs

Main question: Am I sober? Am I free of the influence of any substances I took in the last hours or days?

Legal limits apply to alcohol and drugs, which are based on EASA regulations. These must be adhered to. You know yourself and your body's reaction to alcohol best and, in case of doubt, it is better not to consume any alcohol for a longer period before a flight duty. Even though it may not feel like it, there can still be a considerable amount of residual alcohol in your body even after a night of sufficient sleep.

Although legal limits vary, I should consider my alcohol consumption within the last 8 to 24 hours.

„ALCOHOL CONSUMPTION

The operator should issue instructions concerning the consumption of alcohol by crew members. The instructions should be not less restrictive than the following:

  1. no alcohol should be consumed less than 8 hours prior to the specified reporting time for a flight duty period or the commencement of standby;
  2. the blood alcohol level should not exceed the lower of the national requirements or 0.2 per thousand at the start of a flight duty period;
  3. no alcohol should be consumed during the flight duty period or whilst on standby.“

The law therefore obliges you not to consume alcohol 8 hours before the start of work. The regulations of the Lufthansa Group, for example, are much more restrictive: the consumption of alcohol is not permitted 12 hours before the start of work. It is even recommended not to consume any alcohol 24 hours before departure.

You can find these internal company regulations in the OM-A of your airline.

Drunk on board

Alcohol restricts the processing of oxygen in the brain, so symptoms increase with altitude. This means that under the influence of alcohol we can no longer react appropriately to external stimuli and perceive our surroundings only to a limited extent. This is true even if the "party night" was 48 to 72 hours ago: you can still have signs of a hangover even after this period.

Therefore: Drinking is allowed, but in moderation, not in masses and not in the last 12 hours before going on duty! What applies to road traffic also applies to flying, of course:

Don't drink and fly!

Alcohol in everyday life

Alcohol is ubiquitous as a stimulant in today's society. Whether in a social gathering with acquaintances or colleagues, a glass of wine with dinner or a beer at the end of the day - almost everyone is familiar with the supposedly calming effect of alcohol.

But what does excessive alcohol consumption do to and in the human body? Explained in simple terms: alcohol enters the bloodstream through the mucous membranes and thus reaches other parts of the body, such as the brain and liver. However, alcohol (ethanol) is a cytotoxin that the body wants to get rid of because of the rapid symptoms of poisoning that occur. In the liver, the ethanol is then broken down into its components and degraded. Each person breaks down alcohol in his or her body at a different rate.

Alcohol in small quantities has a relaxing and uplifting effect. If larger quantities are consumed, this has far-reaching consequences: Distances can no longer be judged correctly, concentration decreases and the ability to react diminishes. Fatigue, irritability, a greater willingness to take risks and overestimation of one's own capabilities increase. Also, memories cannot be recalled completely. This means that, for example, important memory items such as the Cabin Fire Procedure might not be recalled.

Source:

F: Fatigue

Main question: Am I well rested? Did I have sufficient sleep and am I well rested?

If you feel insufficiently rested and therefore "unfit to fly", as it is called in aviation jargon, do not hesitate to communicate this openly to your crew or the mission planning. The next step is a fatigue report, because the fatigue risk management system depends on the input of the cockpit and cabin crew and ultimately leads to an adjustment of the rotations.

Even if the inhibition to report unfit for a layover and minimum crew, for example, is high, always choose the safe decision. Expect the unexpected - it could well happen that an incident occurs on this flight of all flights and you are then unable to act reasonably.

Here you can find the fatigue report of your airline:

  • Lufthansa: CrewPortal -> OPS -> Reporting -> more -> Fatigue Call (official) or Fatigue Report (for information)
  • Lufthansa CityLine: CrewPortal -> CIT-News -> Non-Ops -> Forms Or on board in the Document Case
  • Brussels: Log into BlueOne -> click QPulse & execute log-in -> click Fatigue Report icon and fill out form.
  • Condor: Skytab -> App IQSMS -> Type of report -> Cabin Report -> Area of incident -> Fatigue -> Report entry
  • Eurowings: Flybase -> Personal -> Safety & Quality (IQSMS) -> AV - Safety Report / Flight Operations / Crew related issues / Crew fatigue due to company reasons (or private reasons)
  • Other airlines: check with your flight safety department or your supervisor
  • You are missing your airline? Send us an e-mail.

Overtiredness is one of the factors that often lead to human error on board. It not only triggers reaction disorders, inattentiveness and emotional instability, but in the long term it causes serious diseases of the cardiovascular system, the psyche and may even lead to obesity and other accompanying symptoms. Permanent overtiredness affects our body and mind in many ways. Sleep deprivation has been shown to cause signs similar to those seen in drunkenness. For example, a 17-hour period of wakefulness is equivalent to a blood alcohol level of 0.05%.

In one study, it was found that about 90% of Portuguese pilots suffer from the effects of extreme fatigue, especially on short- and medium-haul flights. The findings of this study are frightening and prove the great role that rest and quality sleep play in relation to air travel: The consequences of fatigue can be devastating.

Fatigue can be fatal in combination with other factors such as noise, pressurized cabin, jet lag, long night flights and constant ups and downs on short- and medium-haul flights. In the worst case, the brain can no longer respond adequately to abnormal situations due to reduced performance.

Source:

E: Eating

Main question: Did I eat and drink enough? Did I eat nutritious food and drink enough water?

Unfortunately, food intake is often neglected in the stressful daily routine of flying. That's why it's important to take care of yourself and your body before the first flight of the day.

On tightly scheduled short-haul rotations, it often takes several flights before you can even sit down to eat - if you can at all. On long-haul, service items sometimes drag on for hours before there's a chance to grab something to eat.

Getting enough to drink is also often neglected on board. Given the dry air on the plane, this is a cause for concern, as the increased loss of fluids must be compensated for. Therefore, you should make sure that you have already consumed enough liquid - preferably water - before boarding the flight. But even on board, despite all the stress, the same must apply: There is always time to drink something. If you've had something to drink yourself, offer your colleagues a glass of water as well.

Just as an airplane always carries a reserve of kerosene, every crew member should also board the plane with a solid reserve of nutrients and water in his or her belly. Our bodies need nutrients to function reliably even in exceptional situations. You should avoid boarding hungry or thirsty - in the interest of your own safety, as well as that of passengers and colleagues.

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