UFO - Unabhängige Flugbegleiter Organisation
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Eurowings

Vermittlungsversuch

bleibt ergebnislos

14.10.2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der vergangenen Woche haben wir Euch mit einer kurzen Mitteilung auf der UFO-Homepage darüber informiert, dass es ein Spitzengespräch mit der Eurowings-Geschäftsführung und dem zuständigen Konzernvorstand Karl-Ulrich Garnadt gegeben hat. Ergebnis dieses Gesprächs war, dass wir diese Woche in einer zweitägigen Diskussionsrunde gemeinsam versuchen wollten, ein verbindliches Papier zu erstellen. In diesem sollten die wichtigsten Themen verbindlich festlegt werden, die dann in einem kurzfristigen Schlichtungs- und Moderationsprozess gelöst werden. Damit hätten Arbeitskämpfe gegebenenfalls verhindert werden können. Leider sind auch diese Verhandlungen ergebnislos geblieben. Es gibt bisher KEIN neues Angebot und auch das vorgenannte Papier wurde nicht realisiert.

Woran liegt das?

Es gibt viele Punkte, an denen die UFO in den verschiedenen Betrieben der Eurowings-Gruppe bereits Lösungen und Zwischenergebnisse angeboten hat. Besonders wichtig ist es jetzt aber, dass die Eurowings-Mitarbeiter in dem veränderten Umfeld (airberlin-Wetlease, Schrumpfung GWI, Aufbau Mallorca, weiterhin Deckel von 23 Maschinen bei EW-D, keine Einstellungen in den Cockpit-KTV bei GWI) gut abgesichert werden und keine Nachteile mehr gegenüber anderen Mitarbeitergruppen in der Kabine erleiden müssen. Dazu gehören verschiedene Elemente: Neben Lohnerhöhungen, Absicherung von Standorten und Arbeitsplätzen, MTV-Absicherung, eine Gewinnbeteiligung, die diesen Namen auch verdient, gibt es auch Punkte, die in dem Platzeck-Schlichtungsprozess bereits angelegt waren.

Am Ende der neuerlichen Gespräche von dieser Woche wurde sehr deutlich, dass die Eurowings-Geschäftsführung selbst nicht über den Tellerrand schaut und sich nur auf die derzeitige wirtschaftliche Situation des einzelnen Flugbetriebs fokussiert. Die Tatsache, dass die Mitarbeiter seit Jahren einen guten Job machen und die derzeitigen Verluste mit dem "untypischen" Neuaufbau der neuen Eurowings zu tun haben und mit sonst gar nichts, wird ignoriert.

Auch bei der Germanwings wächst der Unmut, da den dortigen Kolleginnen und Kollegen keine Perspektiven aufgezeigt werden; nach wie vor ist unklar, ob, wo und wie viele Stellen abgebaut werden sollen oder ob es eine Zukunftsperspektive gibt.

Außerdem kommen aus dem Konzern Vorgaben, die nicht erfüllbar sind. Es werden Verbote von ganz oben, aus den Tarifbereichen des Konzerns ausgesprochen, die Zwischenlösungen ad absurdum führen bzw. Alternativen unmöglich machen.

Aus diesem Grund sehen wir keinerlei Optionen diesen lange währenden Prozess einfach noch einmal zu verlängern. Wozu soll das gut sein, wenn die Vorgaben derart unrealistisch sind?

Eurowings hat uns nun wieder einmal angekündigt, ein "verbessertes Angebot" zu unterbreiten. Wir haben wenig Hoffnung, dass solch ein Angebot, so es denn überhaupt dieses Mal wirklich kommt, die Situation verändert. Wenn man uns allerdings überrascht und doch realistische Punkte aufgenommen werden und die Totalverweigerung ein Ende hat, sind wir jederzeit bereit zu verhandeln.

Da wir nicht davon ausgehen können, dass dies passiert, werden nun die konkreten Streikvorbereitungen weiter vorangetrieben. Wir werden Euch in den kommenden Tagen über die weiteren Planungen und/oder konkrete Arbeitskampfmaßnahmen informieren.

Grüße,
Eure UFO

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